Entwicklung der Grippesaison 2008/2009
Auf dieser Seite haben wir die aktuellen Meldungen aus der Grippesaison 2008/2009 gespeichert. Damit kann man nachträglich der Entwicklung der Grippewelle nachvollziehen. Die Historie der Entwicklung der Schweinegrippe findet sich hier...
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13 April 2009
Entwarnung für Alle. Die Grippewelle in Deutschland ist vorbei. Nun kann man sich auf den Frühling und den Sommer freuen. Das Team von Grippe 2009 meldet sich im Herbst 2009 wieder, um über die Grippewelle 2009/2010 zu berichten. Bis dahin finden sich auf dieser Seite natürlich alle bisherigen Informationen und ab Ende April auch Informationen zur sogenannten Sommergrippe.
03 März 2009
Die Grippewelle 2008/2009 ist definitiv auf dem Rückzug, aber noch nicht vorbei. Die Anzahl der Erkrankungen hat insbesondere in Westdeutschland rapide abgenommen. Man kann sich dort bald auf die grippefreie Frühlingszeit freuen. Ein paar größere Grippezonen gibt es noch in Baden-Württemberg, vereinzelt in Nordrhein-Westfalen und in Teilen Ostdeutschlands. Diese Regionen sollten aber auch bald grippefrei sein. Eine Impfung lohnt sich jetzt grundsätzlich nicht mehr. Im Einzelfall bitte mit dem Arzt besprechen. In Europa sind außer in Spanien und Portugal noch immer überdurschnittliche Grippeaktivitäten. Besonders betroffen ist insbesondere Norwegen und die Slowakei.
09.02.2009
Die Grippewelle dürfte mittlerweile auf Ihrem Höhepunkt sein. Das heißt aber nicht, daß das Schlimmste vorbei ist, weil man nicht weiß, wie lange der Höhepunkt andauert. In Europa gehört Deutschland zu den am meisten betroffenen Staaten. Innerhalb Deutschland sind alle Bundesländer betroffen. Nur in NRW geht die Rate der Atemwegserkrankungen etwas zurück. Ob das schon der Rückzug der diesjährigen Grippewelle aus dem Westen Deutschlands ist, kann man noch nicht sagen. Es spricht vieles dafür, daß die Grippewelle über Karneval nochmal schlimmer wird, weil zu dieser Zeit ungewöhnlich viele Menschen aufeinander treffen und sich das Virus somit schneller verbreiten kann.
Ob man sich noch impfen lassen will, ist mittlerweile eine 50:50 Frage. Da der Impfschutz erst nach zwei Wochen greift, kommt der Schutz möglicherweise erst zum Ende der Grippewelle. Wer aber viel Karneval feiern will, sollte schnell noch über die Impfung nachdenken. Dann könnte der Schutz fast komplett aufgebaut sein, wenn man zu Karneval ausgeht.
31 Januar 2009
Deutschland leidet unter einer schweren Grippewelle. Die Grippewelle ist erheblich stärker als im letzten Jahr. Im europäischen Vergleich ist Deutschland zusammen mit Polen und Schweden am schlimmsten betroffen. Nach den Informationen der europäischen Grippezentrale EISS ist in diesen Ländern die Grippeaktivität erhöht. Innerhalb Deutschlands sind alle Regionen von Grippe und anderen Atemwegserkrankungen betroffen. Nur in Nordrhein-Westfalen ist die Anzahl der Erkrankungen leicht rückgängig.
Ende Januar ist üblicherweise die Hochzeit der Grippe. Dennoch macht es immer noch Sinn sich impfen zu lassen, um sich vor den gefährlichen Folgen der Grippeerkrankung zu schützen. Außerdem sollte man vorsichtshalber Menschenmengen meiden und sich häufig die Hände waschen.
23 Januar 2009
Nach den im Internet kursierenden Informationen hat die Grippewelle noch nicht in ihren Höhepunkt erreicht. Es könnte sogar bis Ende März dauern, bis der Höhepunkt erreich ist. Ganz Deutschland ist mittlerweile im Griff der Grippewelle und aller möglichen Erkältungserkrankungen. Das sog. Brisbane Virus, H3N2 ein offensichtlich recht aggressiver Virus, ist unterwegs. Das Brisbane Virus hat 2007 in Australien für eine schwer Grippewelle gesorgt. In Europa dominiert nunmehr genau dieses Virus mit über 80 %.
So sieht die Lage in Deutschland aus:
Besonders betroffen von Atemwegserkrankungen ist der Nordosten Deutschlands und die Region um Berlin. In NRW ist die Anzahl der Erkrankungen etwas zurückgegangen. Die Grippeaktivitäten sind jedoch bundesweit auf hohem Niveau.
Für alle die über eine Impfung nachdenken, ist es noch immer nicht zu spät. Zwar wirkt die Impfung erst voll nach zwei Wochen. Aber der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht erreicht. Darüber hinaus sollte man die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen befolgen: möglichst Menschenmengen meiden und bei Kontakt und Händeschütteln verstärktes Händewaschen. Darüber hinaus auf gesunde Ernährung und Abhärtung achten (siehe Vorbeugung).
13 Januar 2008
Die Grippewelle verschlimmert sich weiterhin und ist jetzt schon stärker als in den letzten beiden Jahren. In Europa ist insbesondere Portugal und Irland betroffen. Dort wird eine erhöhte Grippeaktivität gemeldet. Aber auch in Deutschland steigt die Zahl der Grippeerkrankungen. Im selben Umfeld kommt es auch zu einem verstärkten Anstieg von grippalen Infekten und Erkältungserkrankungen. In Teilen Deutschlands ist die Zahl der Erkrankungen (inklusive) der Grippe bereits jetzt erheblich höher als in den letzten beiden Jahren. Dies betrifft insbesondere den Westen mit NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein, sowie Bremen und Hamburg. Aber auch in den anderen Bundesländern breiten sich die Grippe sowie allgemeine Erkältungen weiter aus. Einigermaßen harmlos ist es nur noch in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Für alle die über eine Impfung nachdenken, ist es möglicherweise noch nicht zu spät. Zwar wirkt die Impfung erst voll nach zwei Wochen. Aber der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht erreicht. Darüber hinaus sollte man die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen befolgen: möglichst Menschenmengen meiden und bei Kontakt und Händeschütteln verstärktes Händewaschen. Darüber hinaus auf gesunde Ernährung und Abhärtung achten (siehe Vorbeugung).
08 Januar 2009
Die Grippewelle verstärkt sich weiterhin in Europa. Insbesondere Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Irland sowie Skandinavien melden bereits mittlere bis erhöhte Grippeaktivität. In Deutschland ist die Anzahl der Erkältungserkrankungen insbesondere in den westlichen Bundesländern NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein, sowie Bremen und Hamburg stark erhöht. Die hohe Anzahl an dieser Erkrankungen deutet auch den baldigen Anstieg der Grippezahlen an. Daher unbedingt Grippeimpfung überdenken und mit Arzt besprechen. Darüber hinaus auf gesunde Ernährung und Abhärtung achten (siehe Vorbeugung).
02 Januar 2009
Die europäische Grippewelle beginnt. Auf der iberischen Halbinsel, insbesondere in Portugal, aber auch in Spanien wurden verstärkte Grippeaktivitäten festgestellt. Gleiches gilt für Großbritannien. In Deutschland ist die eigentliche Grippe noch nicht angelaufen, aber die Anzahl der Atemwegserkrankungen hat sich stark erhöht. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza geht von einem baldigen Beginn der Grippewelle aus. Insbesondere Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind derzeit von der Erkältungswelle betroffen. Spätestens jetzt sollte man sich um eine Impfung kümmern.
23 Dezember 2008
Die Situation bleibt im wesentlichen unverändert. Die Grippewelle 2009 hat in Deutschland noch nicht begonnen. Allerdings mehren sich die Anzeichen, daß die Grippewelle sich jetzt langsam entwickelt. Erste mittlere Grippevirusaktivität kann man schon in Irland, im Süden von Großbritannien und Portgual sehen. Auch in den USA sind leicht steigende Grippeaktivitäten zu sehen. In Teilen Deutschlands, insbesondere in Schleswig-Holstein steigt zudem die Zahl der Atemwegserkrankungen zügig an.
Die Arbeitgsgemeinschaft Influenza sowie die Ärzte Zeitung berichten im übrigen aufgrund des veränderten Erregerspektrum von einer stärkeren Grippewelle als im Vorjahr (siehe Artikel bei impfen.de). Man vermutet, dass im kommenden Winter vor allem der Influenza-A/H3N2-Virusstamm für die erwartete Grippewelle verantwortlich sein wird, der in den USA bereits im vergangenen Jahr für viele Erkrankungsfälle sorgte. Dieser Virusstamm breitet sich erheblich schneller aus, als die Virusstämme im letzten Jahr. Die allgemeine Impfempfehlung gilt vor diesem Hintergrund daher umso mehr.
14 Dezember 2008
Weiterhin ist die Grippewelle in Deutschland und Europa noch nicht ausgebrochen. Im Norden Deutschlands verzeichnet das Robert-Koch-Institut allerdings eine leicht erhöhte Aktivität von Atemwegserkrankungen. Steigt diese Aktivität dort und in anderen Teilen Deutschlands an ist das ein Nährboden für die Grippe. Es bleibt daher noch Zeit für Impfung und Abwehrstärkung
07 Dezember 2008
Bisher sind in Deutschland und Europa laut Robert-Koch Institut und www.eiss.org nur wenige Fälle der Grippe / Influenza aufgetreten. Es ist daher noch Zeit genug, vorzubeugen.
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